Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Grundlagen

(1) Die MyNatureCosmetic Lenas Onlinehandel E.U. (kurz: „Das Unternehmen“) ist ein Unternehmen, welches hochwertige, natürliche Zutaten und Rezepte zur Herstellung von Kosmetika online vertreibt. Das Unternehmen vertreibt keine fertige Kosmetika und es produziert auch keine solche. Das Unternehmen vertreibt ausschließlich Zutaten und Rohmaterialien.

(2) Für Bestellungen und andere (vor-)vertragliche Beziehungen zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden gelten die hier beschriebenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (kurz „AGB“) in der jeweils aktuellen Fassung.

(3) Etwaige abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei den diese Bedingungen werden im einzelnen ausgehandelt und das Unternehmen bestätigt deren Anwendbarkeit ausdrücklich.

(4) Ist der Kunde Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes, dann sind abweichende Vereinbarungen trotz Fehlens der erforderlichen Bevollmächtigung gültig, wenn der Verbraucher keine Kenntnis vom Fehlen der Bevollmächtigung hatte.

§ 2 Vertragsabschluss

(1) Alle Produktbeschreibungen und Preise im Webshop sind unverbindlich und als Aufforderung zur Stellung eines Anbots zu sehen.

(2) Tätigt der Kunde im Webshop ein Bestellung, gilt dies als verbindliches Angebot.

(3) Nach Erhalt der Bestellung sendet das Unternehmen dem Kunden eine automatische Empfangsbestätigung per E-Mail zu.

(4) Nach zeitnaher Prüfung der Bestellung, entscheidet das Unternehmen, ob es die Bestellung annimmt. Wenn ja, schickt es an den Kunden eine Bestellbestätigung per E-Mail, in der die Bestellung zusammengefasst und Informationen zu Versand (z.B voraussichtliches Ankunftsdatum beim Kunden) und Rechnung mitgeteilt werden, und das Unternehmen beginnt mit der Erfüllung des Vertrages.

§ 3 Preis

(1) Alle Preise auf der Website verstehen sich inkl. Umsatzsteuer und exklusive Versandkosten.

§ 4 Versand und Warenverfügbarkeit

(2) Das Unternehmen versendet nach Deutschland, Österreich, Schweiz und Lichtenstein (DACH-Region).

(3) Die Höhe der Versandkosten hängen vom Zielland ab. Sie betragen pauschal EUR 9,90 nach Deutschland, EUR 4,- nach Österreich und EUR 4,- in die Schweiz und Liechtenstein. Die Versandkosten werden auch an anderen, prominenten Stellen auf der Website kommuniziert.

(4) Andere Liefergebiet als die oben genannten, können eventuell auf Anfrage bedient werden. Bitte kontaktieren Sie uns per e-mail an office@mynaturecosmetic.at.

(5) Die Lieferzeiten betragen üblicherweiselerweise ab Eingangs des vollständigen Kaufpreises für Deutschland 4-5 Tage, für Österreich 2-3 Tage, für die Schweiz und Liechtenstein 5-12 Tage. Genaue Informationen befinden sich in der E-Mail mit Versandinformationen, die dem Kunden nach Bestellung zugeschickt wird.

(6) Wenn die Lieferanten des Unternehmens benötigte Waren nicht rechtzeitig an das Unternehmen liefern, kann es zu einer Verlängerung der oben genannten Lieferzeiten um bis zu maximal 2 Wochen kommen. Wenn dies passieren sollte, wird das Unternehmen den Kunden unverzüglich darüber in Kenntnis setzen.

(7) Für den unwahrscheinlichen Fall, dass benötigte Ware unerwarteterweise gar nicht oder über einen längeren Zeitraum nicht mehr verfügbar sind, ist das Unternehmen zum Rücktritt berechtigt. In diesem Fall wird das Unternehmen dem Kunden bereits geleistete Zahlungen unverzüglich rückerstatten.

(8) Bei Lieferungen, die mehrere Produkte umfassen, ist das Unternehmen eigenititiativ zu Teillieferungen berechtigt, sofern das Unternehmen etwaige zusätzliche Versandkosten trägt.

§ 5 Versand und Gefahrübergang

(1) Das Unternehmen nutzt für den Versand General Logistics Systems.

(2) Mit Übergabe der bestellten Ware an den Transportdienstleister geht die Gefahr des zufälligen Unterganges der Ware auf den Kunden über (vergleiche § 429 ABGB).

(5) Will der Kunde eine größere Bestellung tätigen, bitten wir den Kunden, sich vorab mit dem Unternehmen in Verbindung zu setzen (z.B. per e-mail an office@mynaturecosmetic.at).

§ 6 Zahlungsinformationen, Zahlungsverzug und Eigentumsvor behalt

(1) Bezahlt werden kann per PayPal oder Vorkasse. Die Kontodaten des Unternehmens lauten: IBAN: XXX, BIC YYY.

(2) Die Zahlung des Kaufpreises ist unmittelbar bei Abgabe der Bestellung fällig.

 Sollte sich nach Prüfung der Bestellung durch das Unternehmen herausstellen, dass die Ware nicht verfügbar ist und das Angebot nicht angenommen den kann, dann wird das Unternehmen dies dem Kunden unverzüglich mitteilen (§5i KSchG) und das vorausbezahlte Geld zurücküberweisen.

(3) Der Kunde erhält eine Rechnung in Papierform sowie eine elektronischer Rechnung.

(3) Im Falle des Zahlungsverzuges wird dem Kunden eine Mahnung zugesendet. In diesem Fall ist das Unternehmen berechtigt angefallene und zur zweckentsprechende Rechtsverfolgung notwendige und zweckdienliche administrativen Mahnspesen in Höhe von EUR 17,- in Rechnung zu stellen, wobei die Mahnspesen mit dem eingemahnten Betrag begrenzt sind.

(4) Bezahlt der Kunde nicht binnen der eingemahnten Frist (siehe Absatz 3) und hat der Kunde den Zahlungsverzug verschuldet, dann ist das Unternehmen berechtigt, Verzugszinsen in der Höhe von 12 % jährlich ab Fälligkeit der Rechnung zu verrechnen. Weiters hat der Unternehmen in diesem Fall das Recht, ein Inkassoinstitut oder einen Rechtsanwalt mit Eintreibung der Forderung zu beauftragen.

(5) Die gelieferte Ware verbleibt im Eigentum des Unternehmenes bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Entgelts.

§ 7 Aufrechnung

und Factoring

(1) Ist der Kunde Unternehmer, dann wird das Recht des Kunden seine Verbindlichkeiten durch Aufrechnung aufzuheben, ausgeschlossen.

(2) Ist der Kunde Verbraucher, dann wird das Recht des Kunden seine Verbindlichkeiten durch Aufrechnung aufzuheben grundsätzlich ausgeschlossen; aber das Recht besteht doch für den Fall der Zahlungsunfähigkeit des Unternehmers oder für Gegenforderungen, die im rechtlichen Zusammenhang mit der Verbindlichkeit des Verbrauchers stehen, die gerichtlich festgestellt oder die vom Unternehmer anerkannt worden sind.

(3) Factoring oder Forderungsverkauf: Das Unternehmen ist berechtigt alle Forderung des Unternehmens gegenüber seinen Kunden an Dritte abzutreten.

§ 8 Beschaffenheit der Produkte: Haltbarkeit

(1) Die Produkte sind im Kühlschrank oder an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort fachgerecht zu lagern.

(2) Die Haltbarkeit der Produkte beträgt im gemischten Zustand mindestens 1-2 Monate, im ungemischten Zustand mindestens 4 Monate.

(3) Eine längere Haltbarkeit kann nicht gewährleistet werden, weil es sich hierbei um Naturprodukte ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe handelt.

§ 9 Haftungsausschluss

(1) Ist der Kunde Unternehmer, dann ist die Haftung ausgeschlossen soweit dem nicht zwingendes Recht entgegensteht: So wird die Haftung generell ausgeschossen es sie denn, dass das Unternehmen oder eine Person, für die es einzustehen hat, den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verschuldet haben. Weiters ist die Haftung für entgangenen Gewinn, Folgeschäden sowie für Schäden aus Ansprüchen Dritter ausgeschlossen. Der Höhe nach ist die Haftung auf EU 3.700, pro Geschädigten bzw. auf EUR 40.000,- bei einer Gesamtheit an Geschädigten beschränkt.

(2) Ist der Kunde Verbraucher, dann gilt folgendes: das Unternehmen schließt die Haftung für Personenschäden nicht aus. Bei Sachschäden ist die Haftung generell ausgeschlossen, es sie denn, dass das Unternehmen oder eine Person, für die es einzustehen hat, den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verschuldet haben.

(3) Die Haftung für Sachschäden wird bis zur leichten Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Die Haftung für Personenschäden wird für Fälle besonders leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(5) Weiters wird klar darauf hingewiesen, dass die Leistung des Unternehmens nicht hauptsächlich in der Zuverfügungstellung von Endprodukten liegt, sondern das Unternehmen lediglich selbstständige Bestandteile vertreibt. Es liegt nicht im Einflussbereich des Unternehmens, wie Bestandteile vermengt und Endprodukte verwendet werden.

§ 10 Rücktrittsrecht

(1) Das Rücktrittsrecht nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (kurz: „FAGG“) besteht nicht, weil es sich bei den Produkten, die das Unternehmen verkauft, um Produkte handelt, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde (§ 18 Abs 1 Z 4 FAGG) und die nach ihrer Lieferung auf Grund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt werden (Z 6 leg cit).

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Salvatorische Klausel: Die AGB wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Sollten wieder erwarten Teile der AGB ungültig sein, bleibt der Rest der AGB davon unberührt und besteht weiterhin.

(2) Rechtswahl: Zwischen den Parteien findet das Recht der Republik Österreich unter Ausschluss der Kollisionsnormen des Internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung.

(3) Gerichtsstand: Als Gerichtsstand wird das sachlich zuständige Gericht in Feldkirch, Österreich vereinbart.